Tit for Tat heisst in der deutschen Sprache: „So wie Du mir, so ich Dir.“ und bezeichnet in diesem Kontext eine Spiele Strategie die sich auch im wirklichen Leben erfolgreich anwenden lässt. Bekannt geworden ist sie durch das Buch von Robert Axelrod mit dem Titel: „Die Evolution der Kooperation“
Die Ursprünge gehen allerdings in die sechziger Jahre auf Anatol Rapoport, von der Universität Toronto zurück.
Das Modell ist einfach erklärt und deswegen auch in der Praxis gut anwendbar. Das Modell geht von einem positiven Zustand aus. Damit ist gemeint, wenn zwei Personen aufeinander treffen, die Tit for Tat anwenden, ist die erste Handlung immer eine positive Handlung. Die reagierende Person spiegelt diese Handlung und das kann ewig so weitergehen. Allerdings ist es in der Realtität so, dass irgendwann eine negative Handlung erfolgt und dann wird diese negative Handlung von der anderen Person gespiegelt. Ganz im Sinne von: „So wie Du mir, so ich Dir.“ Da die Spielregeln beiden Personen klar sind, kann dieser negative Kreislauf auch wieder ganz schnell durchbrochen werden, da jede Person weiss, dass bei einer positiven Handlung ihrerseits, sie gleich wieder eine positve Reaktion erfährt. Es fällt der Faktor der Eingeschnapptheit weg.
Folgende vier Elemente sind für diese Strategie bestimmend:
Natürlich ist diese Strategie nicht frei von Fehlern. Die Interpretationen, ob einem eine negative Handlung oder eine positive Handlung wiederfährt wird von Menschen getroffen. Und diese Interpretationen können und werden natürlich auch falsch interpretiert. Aus diesem Grund kann auch ganz schnell eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt werden. Es fehlt bei diesem Modell die Sollbruchstelle, an der man sagen kann: „Stopp, es reicht.“