Der Bau des Höchster Hafens begann im Jahre 1873 durch die Stadt Höchst am Main. Im Voraussicht auf den kommenden Ausbau des Mains erwarben 1873 die Höchster Stadtväter das schon seit der Römerzeit als Hafen genutzte Ufergelände von der Gemarkungsgrenze nach Nied bis zum Zolltor zur Verwendung as städtische Werft. Im Zuge der ersten Mainkanalisierung (1880 bis 1886) wurde die Kaianlage unterhalb des Maintores an der Stadtmauer angelegt. Hauptumschlagsgüter waren Metalle, Baustoffe und Holz. Um Unterfeld hatte das größte Höchster Unternehmen Meister Lucius & Brüning, der Vorgänger der Farbwerke Höchst, eienen eigenen Hafen ausgebaut, der zu den modernsten in Deutschland zählte. 1911 baute die damalige Main Kraftwerke AG für ihre Anlage einen eigenen Flusshafen für die Anlieferung der Kohle. Nach der Eingemeindung 1928 kam der Höchster Hafen unter die Verwaltung der Frankfurter Hafenbetriebe. Zuletzt wurden vorwiegend Baumstämme für die Kelkheimer Möbelfabriken entladen. Nach deren Schließung wurde auch der Hafen 1981/82 aufgegeben. Im Jahr 2006 wurde das ungeordnete, teilweise als Parkplatz genutzte Areal zu einer Promenade umgestaltet.
Die Bilder sind vom 19.05.2009:



