Posts Tagged ‘Hamburg’

Hamburg Friedrich Werthmann Wand Lung

Monday, October 26th, 2009

Das Kunstwerk ist von Friedrich Werthmann, welcher im Jahre 1927 geboren wurde heisst Wand-Lung. Das Kustwerk Wand-Lung stammt aus dem Jahre 1961. Es ist aus Chrom Nickelstahl gefertigt. Das Kunstwerk Wand-Lung wurde anlässlich der IGA 1963 in Hamburg installiert.

Die Bilder sind vom 19.04.2009:

Hamburg Friedrich Werthmann Wand Lung 4

Hamburg Friedrich Werthmann Wand Lung 3

Hamburg Friedrich Werthmann Wand Lung 2

Hamburg Friedrich Werthmann Wand Lung 1

Hamburg Planten un Blomen japanischer Garten

Saturday, October 24th, 2009

Am 18.05.1991 wurde der Japanische Garten in Hamburgs Planten un Blomen der Öffentlichkeit übergeben. Sein Schöpfer war Professor Yoshikuni Araki aus Osaka. Der Japanische Garten ist eine in sich abgeschlossene Anlage, die im wesentlichen aus dem Einklang aus Fels, Wasser und Grün besteht. Ein Teehaus, dem Stile nach aus ländlicher Gegend, spiegelt sich in einem See, den ein Wasserlauf durchzieht. Japanische Gartengestaltung ist die Kunst, eine kleine Landschaft bis ins feinste Detail so zu planen, daß der Eindruck von Natürlichkeit und Zufälligkeit entsteht und der Betrachter die gestaltende Hand vergißt – aber die Philosophie dahinter empfindet. Ein Japanischer Garten ist ein Ort der Ruhe und Beschaulichkeit, voll Intimität und meditativem Charakter. Vom Besucher wird deshalb Besinnlichkeit und Achtung vor dem Kunstwerk erwartet. Der Japanische Garten in Planten und Blomen hat eine Größe von 18.700 qm. Die Wasserflächen bedecken 10 Prozent der Fläche. Die Wasserläufe sind 230 m lang und haben ein Gefälle von insgesamt 4 Metern. Damit das Wasser immer fließt, drücken 3 Pumpen von je 15,5 kW zusammen 8 cbm pro Minute aus einer 180 cbm fassenden unterirdischen Brunnenstube bis in die höchste Stelle, von wo das Wasser in 2 Richtungen über die Wasserfälle und Kaskaden zurückfließt. Zur Gestaltung dieser Landschaft wurden 1.000 Tonnen Granitfindlinge von Professor Araki persönlich im Fichtelgebirge ausgesucht und im Japanischen Garten eingebaut. Große Exemplare erreichen ein Gewicht von bis zu 15 Tonnen. Ihre Verwendung wurde bereits am Fundort festgelegt. Das Teehaus, optischer Mittelpunkt des Gartens, wurde in Japan hergestellt, auf dem Seeweg hergebracht und von der japanischen Herstellerfirma an Ort und Stelle montiert. Es finden öffentliche Teezeremonien statt. Die Schöpfgeräte fordern symbolisch zur seelischen Reinigung auf, die einer tiefen inneren Einkehr vorauszugehen hat. Die Bepflanzung eines Japanischen Gartens besteht weniger aus Blütenpflanzen als aus Gehölzen, die durch Form und Laubfarbe die Gestaltung mit Stein und Wasser ergänzen. Pflanzen mit japanischer Herkunft prägen das Bild des Gartens. Bevor die Bepflanzung ihr vorgesehenes Entwicklungsstadium erreicht hat, sind noch einige Jahre intensiver Pflege erforderlich, damit der größte Japanische Garten Europas auch der schönste wird.

Die Bilder sind vom 19.04.2009:

Hamburg Planten un Blomen japanischer Garten 4

Hamburg Planten un Blomen japanischer Garten 3

Hamburg Planten un Blomen japanischer Garten 2

Hamburg Planten un Blomen japanischer Garten 1

Hamburg Hans Kock Bronzeplastik

Tuesday, October 20th, 2009

Der deutsche Bildhauer Hans Kock wurde am 27.12.1920 in Kiel geboren und verstarb am 10.09.2007 in Kiel. Hans Kock bearbeitete vorwiegend Metall und Stein. Seine wichtigsten Arbeiten sind im Dom von Greifswald. Er gestaltete dort einige Leuchter und den Altar. Die Arbeiten von Hans Kock waren auch auf den Weltausstellungen in Osaka und Montreal zu sehen. Im Jahre 2004 verlieh die Stadt Kiel Hans Kock ihren Kulturpreis.

Die Bilder sind vom 19.04.2009:

Hamburg Hans Kock Bronzeplastik 4

Hamburg Hans Kock Bronzeplastik 3

Hamburg Hans Kock Bronzeplastik 2

Hamburg Hans Kock Bronzeplastik 1

Hamburg Barbara Haeger Bronzeplastik

Friday, October 16th, 2009

Barbara Haeger wurde 1919 in Loslau geboren und starb im Jahr 2004 in Hamburg. Barbara Haeger war eine bekannte deutsche Bildhauerin. Ab dem Jahr 1953 hatte Barbara Haeger ihr Atelier in Hamburg, ab dem Jahre 1965 in Paris, ab 1970 in New York und dann ab dem Jahre 1980 wieder in Hamburg. Sie wendete sich künstlerisch dem Thema der Zerstörung der Menschenwürde zu. Barbara Haeger war nicht nur Bildhauerin sondern auch Schrifstellerin.

Die Bilder sind vom 19.04.2009:

Hamburg Barbara Haeger Bronzeplastik 4

Hamburg Barbara Haeger Bronzeplastik 3

Hamburg Barbara Haeger Bronzeplastik 2

Hamburg Barbara Haeger Bronzeplastik 1

Hamburg Schaugewaechshaeuser

Monday, October 12th, 2009

Zur IGA 1963 schuf der Architekt Bernhard Hermkes ein architektonisches und gartenkünstlerisches Meisterwerk. Der moderne Bau setzt die Topographie des historischen Stadtwalls harmonisch fort. Leichtigkeit erhält die Glaskonstruktion durch die Aufhängung an einem rautenförmigen Außenskelett. Im Innern stören weder Säulen noch Streben die kunstvoll arrangierten Pflanzenwelten. Die großzügige Anlage ersetzte die vielen kleinen, vollgestopften Gewächshäuser, die an dieser Stelle standen. 1998 wurden die Schaugewächshäuser unter Denkmalschutz gestellt. Jedes Jahr gehen in Planten un Blomen 180.000 Besucher auf Entdeckungsreise durch die Klimazonen der Tropen und Subtropen. 2.000 Pflanzenarten zeigen die großartige biologische Vielfalt der Erde. Im Jahr 2005 übernahm die Zeit Stiftung die Anlage von der Universität Hamburg. Die Schaugewächshäuser werden weiter vom Botanischen Garten der Universität Hamburg unterhalten.

Die Bilder sind vom 19.04.2009:

Hamburg Schaugewächshäuser 4

Hamburg Schaugewächshäuser 3

Hamburg Schaugewächshäuser 2

Hamburg Schaugewächshäuser 1

Hamburg Ein alter Garten

Friday, October 9th, 2009

Als die Wallanlagen und das vorgelagerte freie Schussfeld ihre Bedeutung verloren hatten, stellte die Stadt Hamburg 1821 eine kleine Fläche am Dammtor für die Anlage eines privaten Botanischen Gartens zur Verfügung. Spenden und der Verkauf von Pflanzen ermöglichten die Entwicklung zu einer der führenden Institutionen Europas. 1857 erhob die Stadt den Garten zum Staatsinstitut. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der auf 10 ha erweiterte Garten durch den Neubau der Botanischen Staatsinstitute mit Museum ergänzt. Der Garten diente neben Forschung und Lehre auch der Bildung. Kaufleute lernten hier exotische Pflanzen kennen, mit denen sie Überseehandel betrieben. Neue Abteilungen, Kriegszerstörungen und die Internationale Gartenbauausstellungen veränderten den Botanischen Garten immer wieder. 1979 eröffnete die Universität in Klein Flottbek das Institut für Allgemeine Botanik und den Neuen Botanischen Garten. Der alte Garten wurde als Parkanlage in Planten un Blomen eingegliedert.

Die Bilder sind vom 19.04.2009:

Hamburg Ein alter Garten 4

Hamburg Ein alter Garten 3

Hamburg Ein alter Garten 2

Hamburg Ein alter Garten 1

Hamburg Millerntorwache

Thursday, September 24th, 2009

Dieses Wachhaus gehörte zum ehemaligen Millerntor, einem der fünf Durchlässe in der Wallanlage von 1615 bis 1625. Nach der Entfestigung 1819 entstanden die beiden an griechische Tempelbauten erinnernden Wach- bzw. Zollhäuser mit dem verbindenden Eisentorgitter (Entwurf Carl Ludwig Wimmel). An den Toren wurde eine Art Stadtzoll erhoben, nachts blieben sie geschlossen. Diese Torsperre, ein Hindernis für die Freiheit des Wohnens und des Gewerbes, wurde Ende 1860 aufgehoben. Damit begann der Aufstieg Hamburgs zu modernen Großstadt.

Die Bilder sind vom 19.04.2009:

Hamburg Millerntorwache 4

Hamburg Millerntorwache 3

Hamburg Millerntorwache 2

Hamburg Millerntorwache 1

Hamburg Spielbank

Friday, September 18th, 2009

Die Genehmigung für die Spielbank in Hamburg erfolgte am 01.02.1977 durch den Senat der Stadt Hamburg. Diese Genehmigung wurde am 18.12.2002 bis zum 31.12.2017 verlängert. Durch die Abgaben der Spielbank bekamt der Senat seit 1978 einen Betrag von 1,4 Milliarden Euro zusätzlich in den Haushalt. Seit der Eröffnung der Spielbank in Hamburg konnte diese 15 Millionen Gäste begrüßen. Die Spielbank in Hamburg ist Arbeitgeber für 335 Mitarbeiter. Das Casino Esplanade betreibt 18 Spieltische, 10 für Roulette, 4 für Poker und 4 für Black Jack.

Die Bilder sind vom 18.04.2009:

Hamburg Spielbank 4

Hamburg Spielbank 3

Hamburg Spielbank 2

Hamburg Spielbank 1

Hamburg Lessing Denkmal

Monday, September 14th, 2009

Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22.01.1729 in Kamenz (Sachsen) geboren und starb am 15.02.1781 in Braunschweig. Gotthold Ephraim Lessing war einer der wichtigsten deutschen Dichter der deutschen Aufklärung. Mit seinen Schriften und Dramen hat der die Entwicklung des Theaters wesentlich bestimmt.

Die Bilder sind vom 18.04.2009:

Hamburg Lessing Denkmal 4

Hamburg Lessing Denkmal 3

Hamburg Lessing Denkmal 2

Hamburg Lessing Denkmal 1

Hamburg Kriegerdenkmal

Thursday, September 10th, 2009

Nach dem Ersten Weltkrieg entschied der Hamburger Senat, dass in Hamburg keine Heldengedenkstätte, sondern ein zentrales Mahnmal für die Gefallenen des Krieges errichtet werden sollte. Direkt am Rathausmarkt wurde 1931 eine hohe Stele mit der Darstellung einer trauernden Mutter mit Kind von Ernst Barlach aufgestellt. Die Inschrift lautet: Vierzigtausend Söhne der Stadt ließen ihr Leben für Euch.
Dieses Denkmal genügte nationalen Kreisen nicht. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde 1934 ein Wettbewerb für ein Denkmal für das Hamburger Infanterieregiment 76 ausgeschrieben. Der NS Senat genehmigte den Entwurf eines Denkmalblocks von Richard Kuöhl. Die umlaufenden Darstellung, Soldaten in Marschuniform sowie die Inschriften: Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen und Großtaten der Vergangenheit sind Brückenpfeiler der Zukunft, zeigen die kriegsvorbereitende NS Propaganda. Am 15.03.1936 wurde das Denkmal mit einer Militärparade eingeweiht. Fälschlich als Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs gedeutet, erhielt es 1957 eine zusätzliche Tafel zur Erinnerung an Gefallene des Zweiten Weltkriegs. Nach 1945 wurde immer wieder die Zerstörung des Denkmals mit der Begründung gefordert, es verherrliche Militarismus und Heldentod. Der Senat entschied, das Denkmal als Zeugnis der Geschichte am Ort zu belassen, es jedoch zu kommentieren. Auf Empfehlung der Hamburger Kunstkommission wurde der Wiener Bildhauer Alfred Hrdlicka beauftragt, den Platz so umzugestalten, dass aus einer Kriegsverherrlichung ein Mahnmal gegen den Krieg wird.
Hrdlickas Entwurf kontrastierte den massigen Block des 76er Denkmals mit einem zerbrochenen Hakenkreuz, das den Grundriss für eine offene Anlage aus vier einzelnen Denkmalteilen bilden sollte. Die Teile sollten aufeinander folgend jeweils nach Entstehung aufgestellt werden und den Zweiten Weltkrieg thematisieren: Hamburger Feuersturm, Verfolgung und Widerstand, Soldatentod und Frauenbild und Faschismus. Zum vierzigsten Jahrestag des Kriegsendes am 08.05.1985 wurde der Hamburger Feuersturm, am 29.09.1986 die Skulptur Untergang von KZ Häftlingen errichtet. Nur diese beiden Teile wurden realisiert.

Die Bilder sind vom 18.04.2009:

Hamburg Kriegerdenkmal 4

Hamburg Kriegerdenkmal 3

Hamburg Kriegerdenkmal 2

Hamburg Kriegerdenkmal 1