Posts Tagged ‘Kassel’

Kassel Wasseranlagen

Monday, June 29th, 2009

Im Park Wilhelmshöhe spielt das Wasser einer beherrschende Rolle. Wasser findet man im Park in allen Bewegungsstadien, als ruhige Wasserfläche oder in Strömung, als Wasserfall oder in Form von Fontänen. Sämtliche Wasser werden allein durch das Gefälle des Berggeländes bewegt, sie sind netzartig zusammengeschlossen und werden durch Sammelbecken gespeist. Eine Wasseranlage aus der romantischen Zeit des Parks ist die Teufelsbrücke mit Wasserfall (1792 bis 1793). Um die Gegend an der Pluto Grotte romantischer und natürlicher erscheinen zu lassen wurde hier ein Wasserfall mit künstlich aufgestellten Felsen errichtet, der in den Höllenteich stürzt. Über diesen Wasserfall baute Heinrich Christoph Jussow die Teufelsbrücke.

Die Bilder sind vom 10.04.2009:

Kassel Wasseranlagen 4

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Kassel Wasseranlagen 2

Kassel Wasseranlagen 1

Kassel Oktogon Herkules und Kaskade

Saturday, June 27th, 2009

Das Riesenschloss und die große Kaskade sind Werke aus der Zeit des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel. Die 9,2 m hohe Herkulesstatue kront das oktogonale Riesenschloss. Sie ist das Werk des Goldschmiedes J. J. Anthoni (1713 bis 1717). Der Anlage liegt ein Thema der griechischen Mythologie zugrunde, die Gigantenschlacht: Herkules, als Sinnbild des Siegers, überschaut das unter ihm liegende Kampffeld. Pyramide und Herkules lassen sich als typische Symbole des Barocks für den Ruhm des Fürsten interpretieren. Weitere Elemente der Anlage sind: der Grottenhof, ein kleiner dreiseitig von Grotten umschlossener Hof mit Wasserbecken und Artischockenbrunnen; das Riesenkopf Bassin, das nach dem stärksten Giganten benannt wurde, der besiegt und den Felsmassen liegt und Herkules einen 12 m hohen Wasserstrahl entgegenschleudert; das Neptun Bassin, das über die Neptun Grotte eine aus der Höhe herabstürzende Flut empfängt.

Die Bilder sind vom 10.04.2009:

Kassel Oktogon Herkules und Kaskade 4

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Kassel Oktogon Herkules und Kaskade 1

Kassel Park Wilhelmshoehe

Saturday, June 27th, 2009

Anfang des 18. Jahrhunderts entstand die barocke Anlage des Karlsberges. 1700 brachte Landgraf Karl von einer Italienreise den Architekten Giovanni Francesco Guerniero mit, um mit ihm, das Projekt einer drei Kilometer langen, von Bassins, Grotten und Terrassen unterbrochenen Wasserachse zwischen Oktogon und Schloss zu realisieren. Von der gewaltigen Planung konnte jedoch nur ein Drittel umgesetzt werden. Die Gestalltung des Landschaftsparks begann nach dem Siebenjährigen Krieg. Landgraf Friedrich II. ließ in der frühromantischen Phase ein labyrinthisches Nebeneinander unterschiedlicher, von geschwungenen Wegen erschlossener natürlicher Szenerien mit einer Vielzahl von stimmungsvollen Parkbauten anlegen. Die Gestaltung des klassischen Landschaftsgartens erfolgte unter Landgraf Wilhelm IX, der 1803 Kurfürst Wilhelm I. wurde. Um die Kaskadenachse wurde unter Ausnutzung der naturgegebenen Gunst des Geländes eine weitläufige idealisierte Naturlandschaft geschaffen. Es entstanden künstliche Wasserfälle, Schluchten und Wiesentäler sowie zahlreiche aus romantisch klassizistischer Gesinnung inspirierte Bauten, wie z.B. die Löwenburg. Vollendet wurde die Schöpfung des Landschaftsgartens durch seinen Sohn und Nachfolger Wilhelm II. Dieser ließ 1822 das Große Gewächshaus errichten und den den Bereich um den neuen Wasserfall im englischen Stil gestalten. Durch die Verbindung der Barockachse mit der natürlich anmutenden Struktur des vielgestaltigen Landschaftsgartens entstand das bekannte Gartenkunstwerk – der heute größte Bergpark Europas.

Die Bilder sind vom 10.04.2009:

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Kassel Friderico II

Thursday, June 25th, 2009

Auf dem Friedrichsplatz in Kassel steht das Denkmal von Friderico II Patria. Das Denkmal wurde im Jahre 1783 enthüllt. Friderico ist der italienische Vornamen für Friedrich. Das Denkmal stellt Friedrich II (1720 bis 1785) dar, der von 1760 bis 1783 Landgraf von Hessen Kassel war. Auf dem Denkmal ist folgende Inschrift:

MDCCLXXXIII

M = tausend, D = fünfhundert,
C = hundert, L = 50, X = zehn,
I = eins; also: 1783

Die Bilder sind vom 09.04.2009:

Kassel Friderico II 1

Kassel Friderico II 2

Kassel Friderico II 3

Kassel Friderico II 4

Kassel Schloss Wilhelmshoehe Corps de logis

Friday, June 5th, 2009

Der Mittelbau des Schlosses Wilhelmshöhe in Kassel wurde in den Jahren 1792 bis 1800 als letzter der drei Schlossflügel nach Plänen des Architekten Heinrich Christoph Jussow errichtet. Der klassizistische Bau war ursprünglich mit einer Kuppel versehen und nur durch Terrassen mit dne Seitenpavillons verbunden. Als Sommerresidenz Landrag Wilhelms IX. geplant und gebaut, nahm das Corps de logis das repräsentative Wohnappartement des Bauherren auf. Nach seiner Zerstörung
1943 wurde das Corps de logis 1974 asl Museum wieder aufgebaut. Seitdem beherbert es die Antikensammlung und die berühmte Gemäldegalerie Alter Meister. In den Jahren 1998 bis 2000 erfolgten Sanierung und Umbau nach Plänen von Stephan Braunfels.

Die Bilder sind vom 10.04.2009:

Kassel Schloss Wilhelmshoehe Weissensteinfluegel

Wednesday, June 3rd, 2009

Der Weißensteinflügel von Schloß Wilhelmshöhe in Kassel wurde in den Jahren 1786 bis 1790 nach Entwürfen des Architekten Simon Louis du Ry im klassizistischen Stil errichtet. Als Wohnschloß Landgraf Wilhelms IX. erbaut, wurde er nach dem Sieg Napoleons vorübergehend vom Westphalen König Jerome Bonaparte bewohnt. Seit 1866 diente der Weißensteinflügel den preußischen Königen und deutschen Kaisern als Sommerresidenz. Sei den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs besitzt nur der Weißensteinflügel noch die ursprüngliche Raumeinteilung und Ausstattung. Seine klassizistischen Wand- und Deckenstukkaturen, kostbare Möbel um Louis seize und Empire Stil und Marmorplastiken nach antiken Originalen zählen zu den bedeutendsten Beispielen der Kunst um 1800.

Die Bilder sind vom 10.04.2009:

Kassel Grosses Gewaechshaus

Monday, June 1st, 2009

Im Schloßpark Wilhelmshöhe befindet sich das Große Gewächshaus. Das Große Gewächshaus in Kassel wurde 1822 von Johann Conrad Bromeis erichtet. Das Große Gewächshaus in Kassel ist eine der frühesten Stahl Glas Konstruktion. Dort sind einheimische und exotische Pflanzen untergebracht, die zum Teil während der Sommermonate im Schloßpark Wilhelmshöhe aufgestellt werden. DAs Große Gewächshaus in Kassel ist Dienstags bis Sonntags von 10 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Die Bilder sind vom 10.04.2009:

Kassel Weinbergareal Henschelgarten

Friday, May 15th, 2009

Der Weinberg ist ein markanter und geschichtsträchtiger Ort mitten in Kassel. Die zentrale sowie topografisch einzigartige Lage des Muschelkalkfelsens hat in der Vergangenheit vielfältige Nutzungen erfmöglicht, die heute noch durch unterschiedliche historische Schichten ablesbar sind.
Der obere Abschnitt des Weinbergs wird als Henschelgarten bezeichnet und ist in den fünfziger Jahren als öffentliche Parkanlage gestaltet worden. Um 1980 gab es hier zwei beliebte Gartenlokale, die wegen ihrer tollen Aussicht beliebt waren. Die unterirdischen Felsenkeller des Weinbergs wurden zur Eiseneinlagerung genutzt. Später erwarb die Familie Henschel das Grundstück und errichtete zwei Villen. Die Familie Henschel beeinflusste die Entwicklung und Gestaltung des Weinbergareals maßgeblich. Die aus Beton erstellten monumentalen Substruktionsbögen entlang der Frankfurter Straße sind von Henschel als Stützkonstruktion 1902 erstellt worden.

Die Bilder sind vom 11.04.2009:

Kassel dez Einkaufszentrum

Wednesday, May 13th, 2009

Im Jahre 1968 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Crede Werke ein Einkaufszentrum in Kassel eröffnet. Das dez Einkaufszentrum ist eins der ersten in Deutschland. Durch ständige Erweiterungen und Mordernisierungen ist es heute noch ein beliebtes Einkaufszentrum. Zum dez Einkaufszentrum gehören über 70 Faschgeschäfte. Sonderaktionen, so wie zu Ostern, führen zu Einkaufserlebnissen.

Die Bilder sind vom 11.04.2009:

Kassel Druselturm

Monday, May 11th, 2009

Der Druselturm in Kassel ist der höchste Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung in Kassel. Der Druselturm in Kassel wurde im Jahre 1415 erbaut und nach dem Druselbach benannt. Der Druselbach speiste den Stadtgraben und einen Feuerlöschteich. Der Druselturm brannte im Jahre 1943 aus und wurde mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut.

Die Bilder sind vom 11.04.2009: