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Was versteht man unter Pacing

Monday, March 16th, 2009

Wenn man sich dem Anderen anpasst, kann man zu ihm einen Rapport herstellen. Man holt den Anderen dort ab, wo er ist, indem man sich seinem Ausdrucksverhalten anpasst.

  • Matching, heisst das Angleichen an die Sprache, z.B. Sprechtempo, Tonlage.
  • Spiegeln, heisst das Angleichen an die Körperhaltung, z.B. Bewegung, Gestik Haltung.

Verbales Pacing:
Man verwendet die gleichen Prozessverben des Anderen.
Emotionspacing:
Man spiegelt den Ausdruck der Gefühle des Anderen.
Körperpacing:
Man spiegelt die Körperhaltung und den Körperausdruck des Anderen.
Tonations- und Tempopacing der Sprache:
Man gleicht den Rhythmus, die Lautstärke und die Geschwindigkeit an.

Unter Überkreuz Pacing versteht man, dass man mit unterschiedlichen Mitteln spiegelt. z.B. man bewegt den Fuß in dem Takt, in dem der Andere spricht.

Schaerfung der Wahrnehmung

Friday, March 13th, 2009

Wie kann man die äußere Wahrnehmung schärfen?

Man geht mit offen Augen durch die Welt. Durch Beobachtung der Körpersprache von anderen Menschen, insbesondere der Mimik und Gestik, der Körperhaltung versucht man zwischen der Beobachtung und der Interpretation bewusst zu unterscheiden.

Die verschiedene Sinneskanaele

Thursday, March 12th, 2009

Wie erfolgt die Wahrnehmung über die verschiedene Sinneskanäle?

Visuell:

  • Atmung, Atemvolumen, Atemfrequenz.
  • Gesichtsfarbe.
  • Augen, Blickrichtung, Größe der Pupillen, Tränen im Auge.
  • Die Form der Lippen.
  • Die Feuchtigkeit der Haut.
  • Die Spannung der Muskeln.
  • Die gesamte Körperhaltung (Füße, Beine, Arme, Hände, Schultern, Hals, Kopf).

Auditiv:

  • Das Tempo wie gesprochen wird.
  • Die Tonlage.
  • Die Lautstärke.
  • Der Ausdruck der Sprache.

Kinästhetisch:

  • Die Temperatur der Haut.
  • Die Feuchtigkeit der Haut.
  • Die Spannung der Muskeln.
  • Der Druck der Muskeln.


Olfaktorisch:

  • Der Geruch nach Schweiß.
  • Der Geruch nach Parfum.

Wozu wird Leading verwendet

Wednesday, March 11th, 2009

Wenn der Rapport gut ist, können wir einem harmonischen Gespräch eine neue Richtung geben. Es können den Gesprächspartner neue Alternativen aufgezeigt werden, die er aufgrund der harmonischen Situation nicht gleich ablehnt.

Das Muster in einer NLP Intervention ist:

Kalibrieren – Pacen – Rapport – Leaden.

Wirkungsgrade bei der Kommunikation

Tuesday, March 10th, 2009

Bei einer Kommunikation zwischen zwei Menschen hat in der Regel die Körpersprache einen Anteil von 55 %, die Tonalität einen Anteil von 38 % und der verbale Anteil ist 7 %.

Was ist Rapport

Monday, March 9th, 2009

Einen vertrauensvoll aufgebauten Kontakt bezeichnet man als Rapport. Dies ist eine Beziehung die eine gewissen Qualität hat und nicht so leicht erschüttert werden kann.
Rapport ist der Hauptbegriff für alle Prozesse zwischenmenschlicher Art, die als Grundlage für eine gute Kommunikation dienen.
Rapport besteht aus zwei Bausteinen, der eine ist

  • das Spiegeln oder Pacing, der andere ist
  • das Führen oder Leading.

Pacing ist eine Grundvoraussetzung für einen guten Rapport.
Durch andauerndes Kalibrieren und Pacen wird während der gesamten Kommunikation der Rapport aufrecht erhalten.

Was ist Kalibrieren

Sunday, March 8th, 2009

Wenn wir einen anderen Menschen bewusst wahrnehmen, sein verbales und nonverbales Verhalten, dann können wir seine innere Verfassung erkennen. Dieses Tun bezeichnet man als Kalibrieren. Das Kalibrieren ist die Basis um einen vertrauensvollen Kontakt aufbauen zu können.

Was ist Wahrnehmung

Saturday, March 7th, 2009

In der Kommunikation nimmt man andere wahr. Dies geschieht meist unbewusst. Wenn wir die Wahrnehmung bewusst gestalten, dann lernen wir den anderen Menschen schneller kennen und verstehen. Wir können dann einschätzen, wie dieser Mensch in bestimmten Situationen reagieren wird.

Wer war Gregory Bateson

Friday, March 6th, 2009

Gregory Bateson wurde am 09.05.1904 in Grantchester geboren und starb am 04.07.1980 in San Francisco. Er war Biologe, Anthropologe, Sozialwissenschaftler, Kybernetiker und Philosoph.

Gregory Bateson gilt auch als ein Vordenker des Neurolinguistischen Programmierens. Gregory Bateson sah sich nicht als Angehöriger einer Disziplin, sondern sah er alles als übergreifen. Er sah sich als Kybernetiker, Systemiker oder Ökologe.

Gregory Bateson stellte ein Hierarchie von Lern Typen auf:
Lernen 0: Die niedrigste Ebene des Lernens ist Aufnahme einer Information starrer Natur – eine bestimmte Reaktion wird in Verbindung mit einem bestimmten Reiz erlernt.
Lernen 1: von Bateson auch als „Proto-Lernen“ tituliert, ist eine Form des Lernens, in der eine bestimmte Reaktion auf einen bestimmten “Kontext” erlernt wird. Der Kontext ergibt sich aus den wechselseitigen Klassifizierungen der Reize.
Lernen 2: Hierbei handelt es sich um das Lernen des „Proto-Lernens“, von Bateson auch „Deutero-Lernen“ genannt. Es resultiert in Gewohnheiten und Geisteszuständen und hat somit Auswirkungen auf Charakter und Kommunikation.
Lernen 3: Die vierte Ebene ist die Reorganisation des durch das Deutero-Lernen Erlernten; diese Form des Lernens ist selten, sie kommt der Vernichtung des Selbsts gleich und ist entweder Resultat freier Entscheidung des Subjekts oder aber Folge widersprüchlichen Lernens.
Lernen 4: Lernen fünfter Ordnung ist Veränderung in Lernen vierter Ordnung, und kommt wahrscheinlich nur in der phylogenetisch-ontogenetischen Wechselwirkung vor.

Gregory Bateson charakterisiert die Systeme mit Möglichkeit zum geistigen Prozess, indem er ihnen insgesamt sechs Merkmale zuspricht:

  1. „Ein Geist ist ein Aggregat von zusammenwirkenden Teilen oder Komponenten“
    Die Teile des Aggregats können selbst Subgeister sein. Bei einer endlos tieferen Teilung der Subgeister bis hin zu subatomaren Partikeln kann jedoch nicht mehr von Geistern gesprochen werden, da es ihnen an Komplexität beziehungsweise an Organisation und Wechselwirkung vielfältiger Teile fehlt.
  2. „Die Wechselwirkung zwischen Teilen des Geistes wird durch Unterschiede ausgelöst“
    Unterschiede sind potentielle Informationen. Tatsächliche Informationen sind Unterschiede, die einen Unterschied ausmachen, Unterschiede, die verändern. Die Unterschiede dürfen hierbei keinesfalls als materielle Entitäten verstanden werden, viel mehr sind Unterschiede dimensionslos, platonische Ideen.
  3. „Der geistige Prozesse braucht kollaterale Energie“:
  4. „Der geistige Prozesse verlangt zirkuläre (oder noch komplexere) Determinationsketten“
    Eine zirkuläre Selbstregulation ist vonnöten, damit der geistige Prozess nicht schismogenetisch eskaliert beziehungsweise nicht stagniert. Mittels positiven und negative Rückkopplungen werden in einem funktionierenden geistigen Prozess Veränderungen korrigiert und so Stabilität erzeugt. In der ontogenetischen Perspektive betrachtet können Veränderungen durch Mutationen abgefangen werden.
  5. „In geistigen Prozessen müssen die Auswirkungen von Unterschieden als Transformationen (d. h. codierte Versionen) von vorausgegangenen Ereignissen aufgefasst werden“
    Die Transformation von Unterschieden kann in analoger, digitaler, schablonenartiger und ostensiver Codierung erfolgen. Digital codiert, kann der Unterschied nur zwei Wege gehen – er verhindert oder motiviert eine Reaktion. Analog codiert, variiert die Transformation im geistigen Prozess mit den Größen des Unterschieds. In der schablonenartigen Codierung determiniert der Erstzustand den Folgezustand. Die ostensive Codierung lässt im Wahrnehmen von Teilen auf das Ganze schließen.
  6. „Die Beschreibung und Klassifizierung dieser Tranformationsprozesse offenbart eine Hierarchie von logischen Typen, die den Phänomenen immanent sind.“

Logische Typen sind ein notwendiges Merkmal jedes geistigen Prozesses.

Gregory Bateson zählt die prävalenter zweckorientierter Charakterzüge und Lebensweisen auf:

1.Es geht um uns gegen die Umwelt.
2.Es geht um uns gegen andere Menschen.
3.Es kommt auf das Individuum (oder die individuelle Gesellschaft oder die individuelle Nation) an.
4.Wir können eine einseitige Kontrolle über die Umgebung ausüben und müssen nach dieser Kontrolle streben.
5.Wir leben innerhalb einer unendlich expandierenden „Grenze“.
6.Der ökonomische Determinismus ist Common Sense.
7.Die Technologie wird es für uns schon machen.

Bei folgenden Büchern und Werken arbeitete Gregory Bateson mit:

  • Wo Engel zögern. Unterwegs zu einer Epistemologie des Heiligen.
  • Geist und Natur. Eine notwendige Einheit.
  • A Survey of the Problems suggested by a Composite Picture of the Culture of a New Guinea.
  • Ökologie des Geistes. Anthropologische, psychologische, biologische und epistemologische Perspektiven.
  • Schizophrenie und Familie. Beiträge zu einer neuen Theorie.
  • Kommunikation. Die soziale Matrix der Psychiatrie.

Der menschliche Modellierungsprozess

Wednesday, March 4th, 2009

Die Wahrnehmung werden durch die drei Modellierungsprozesse gefiltert:

  1. Generalisierung,
  2. Tilgung,
  3. Verzerrung.

Die Wirkungen dieser Filter werden durch Erinnerungen und durch die Meta-Programme gesteuert.